Keiner konnte diesen Schritt so richtig nachvollziehen. Auch uns als Vorstand war es zunächst unerklärlich, aber nach einem persönlichen Gesprächen wurde schnell klar, warum Christian diesen überraschenden Schritt getan hat.
Weit vor der JHV wurden Gespräche mit dem Präsidium der TuS geführt, da man sich um die Übertragung der 2%-Option bemühen wollte. Schließlich war dieser Vertrag einer der Hauptgründe für die Gründung des DKF e.V.. Man stellte jedoch schnell fest, dass dieser Vertrag mit einigen „Problemen“ behaftet war. Christian hat sich dann intensiv in die Materie eingearbeitet und viele Gespräche geführt sowie Notar- und Anwaltstermine wahrgenommen um diesen Vertag prüfen zu lassen und die Übertragung vorzubereiten. Selbst die Mitglieder wurden im Vorfeld der JHV befragt, ob der DKF an der Übertragung festhalten sollte. Dies wurde einstimmig bejaht, eine einfache Rückgabe (so wie sie jetzt beschlossen wurde) abgelehnt. Diese Ergebnisse legten wir dann in einem persönlichen Gespräch mit Herrn Prof. Hecker dar. Uns wurde von Seiten des Präsidenten mitgeteilt, dass er den Vorgang und eine Behandlung des Themas auf der JHV mit seinen Präsidiumskollegen besprechen wird. Wir wurden zudem im Rahmen dieses Gespräches darauf vorbereitet, dass eine aktive Unterstützung der Optionsübertragung wohl nicht durch die TuS erfolgen wird, eine definitve Information dazu haben wir jedoch nie erhalten. Auch dass der Präsident am Abend der JHV plötzlich einen konkret formulierten „Gegenantrag“ stellt, war uns nicht bewusst. Zudem machte uns die Art und Weise wie der Antrag vorgetragen wurde sprachlos.
Wir fühlten uns so vor den Kopf gestoßen, dass Christian daraufhin die JHV verlassen hat anstatt auf den Antrag zu reagieren. Im Nachhinein ist es uns allen klar, dass dies nie hätte passieren dürfen. Aber wir wurden klassisch „ausgekontert“ und fanden in diesem Moment keine Worte um unser Vorhaben zu retten oder den Sachverhalt richtig zu stellen. Wir waren insgesamt zu überrascht und fassungslos.
Wir möchten aufklärend anmerken, dass wir zu keinem Zeitpunkt in die Ausarbeitung des „neuen“ Vertrages eingebunden waren, im Gegenteil: Uns wurde dies verwehrt. Demnach kann das von Prof. Hecker angeführte Argument, der neue Vertrag sei deckungsgleich (was er nicht ist!) mit dem alten, umstrittenen Vertrag, nicht zählen! Zudem vermissten wir eine Positionierung von Walterpeter Twer, der nicht nur eine Vereinbarung unterschrieben hat, dass der Vertrag übertragen werden soll. Er hat auch im Vorfeld sein Einverständnis zu der Übertragung bekräftigt. Das hier auf der JHV keine zumindest kurze Stellungsnahme des sonst um keine Invervention verlegenen Aufsichtsratsvorsitzenden erfolgte, finden wir höchst bedauerlich und enttäuschend! Schließlich erfolgte die DKF-Gründung maßgeblich aufgrund der Versprechungen von Walterpeter Twer! Die Summe dieser (und weiterer) Umstände den Optionsvertrag betreffend führte letztlich zum Rücktritt von Christian.
Nach einer Vorstandssitzung am gestrigen Donnerstag und vielen Emails und Anrufen aus dem TuS-Umfeld haben wir Christian dazu bewegen können, dass er das Amt des Schriftführeres zumindest bis zur nächsten Mitgliederversammlung des DKF e.V. kommisarisch weiterführen wird.
Außerplanmäßig wird somit auch der Vorstandsposten des Schriftführers neu zu wählen sein.
Thomas Haacke
1.Vorsitzender DKF e.V.



Marcel, stell‘ Dich doch erstmal vor. Wer bist Du, was machst Du, aus welchem Fanclubs kommst Du?Ich bin Marcel, 34 Jahre alt, verheiratet, habe eine Tochter und wohne in Koblenz. Neben meinem Job in einem Koblenzer Reisebüro bin ich noch der 1.Vorsitzende der Lahntal Indians.
Möglich ist dies jedoch nur durch die Mithilfe der DKF-Mitglieder, die fleißig Kuchen und Muffins gebacken oder Kaffee gespendet haben. Auch dass der ein oder andere den Vorstand beim Kuchenverkauf unterstützte, zeigt einmal mehr dass eine geeinte Fanszene in Koblenz möglich ist. Vielen Dank dafür! Einmal mehr möchten wir uns ausdrücklich bei TuS-Sponsor, Mitglied des Verwaltungsrats aber vor allem TuS-Fan Konrad Kreuzberg bedanken, der dem DKF mit Tellern, Gabeln, Tassen und mehr aushalf. Ohne diese Unterstützung wäre die Aktion finanziell nur schwer zu meisten gewesen. Zudem sei an dieser Stelle die Bäckerei Lamberti erwähnt, die sehr kurzfristig Kuchen spendete. Nicht unerwähnt bleiben soll auch das neue DKF-Banner, das die Bitburger-Brauerei dem DKF stiftete und auf die sonst übliche Werbung verzichtete.
Ziel ist es, die wettbewerbsverzerrenden Bedingungen in der 3. Liga sowie den drei Regionalligen zu entschärfen. Viele vermeintlich kleine Vereine wie der Bonner SC aber auch Traditionsclubs wie Rot-Weiss Essen verschulden sich immer mehr und können letztendlich die Lizenzanforderungen des DFB nicht mehr erfüllen. Insolvenzen und der Absturz in die Niederungen der Fußballligen sind die Folge, obwohl sportlich die Klasse zu halten wäre. Die zweiten Mannschaften der Bundesligisten hingegen haben mit der Erfüllung von Lizenzauflagen relativ wenig am Hut. Zudem stellen die Vereine nicht selten Reservisten der ersten Mannschaft für den Spielbetrieb der zweiten Mannschaften ab. Die derzeitige Regelung dass die U23 wie „normale“ Vereine am Spielbetrieb teilnehmen können verkennt leider vollkommen, dass somit der (finanzielle) Druck auf die kleinen Vereine steigt und ein fairer Wettbewerb nicht mehr gegeben ist.