
Der DKF als Vertreter und Sprachrohr eines großen Teils der Fans der TuS Koblenz 1911 distanziert sich ganz deutlich von den verbalen Äußerungen von Remo Rashica, die am 20.04.2019 beim Heimspiel gegen Hassia Bingen während der Live-Übertragung des TuS Fanradios per Telefon von ihm getätigt wurden. Der Schaden für den Verein in der Öffentlichkeit ist enorm.
Es ist für uns nicht akzeptabel, dass TuS Fans pauschal als „Idioten, Rechtsradikale und Rassisten“ beschimpft werden, nur weil sie per Flugblatt zu einer außerordentlichen Mitgliederversammlung aufrufen, um Transparenz und Klarheit über die vereinsinternen Vorgänge zu erfahren. TuS-Fans, die regelmäßig Spiele schauen und dafür Eintrittsgelder bezahlen, sind die wahren Fans und nicht „keine Fans“, wie von Remo Rashica behauptet wurde.
Weiterhin ist es nicht akzeptabel, dass der 1. Vorsitzende des DKF als „Ratte“ mit „seinen Säuglingen, seinen kleinen Hunden“ beschimpft wird. Wir erwarten von Remo Rashica eine öffentliche Entschuldigung bei allen TuS-Fans für diese Beleidigungen.
Die Fans sind das größte Gut eines Vereins, denn wir sind immer da. Die TuS Koblenz steht für uns über allem und das Überleben ist das erste Ziel. Wir sind der 12. Mann!
Der Vorstand des DKF
Olaf Bückner • Guenter Erwen • Sabine Adams • Niklas Krause


Der Dachverband Koblenzer Fanclubs e.V. unterstützt die Initiative „12:12 – Ohne Stimme, keine Stimmung“ und appelliert an die Vertreter der derzeitigen 36 Vereine aus der 1. und 2. Bundesliga, am 12. Dezember 2012 ihre Stimme gegen die Anträge des Antragspaketes „Sicheres Stadionerlebnis“ zu erheben.





Ziel ist es, die wettbewerbsverzerrenden Bedingungen in der 3. Liga sowie den drei Regionalligen zu entschärfen. Viele vermeintlich kleine Vereine wie der Bonner SC aber auch Traditionsclubs wie Rot-Weiss Essen verschulden sich immer mehr und können letztendlich die Lizenzanforderungen des DFB nicht mehr erfüllen. Insolvenzen und der Absturz in die Niederungen der Fußballligen sind die Folge, obwohl sportlich die Klasse zu halten wäre. Die zweiten Mannschaften der Bundesligisten hingegen haben mit der Erfüllung von Lizenzauflagen relativ wenig am Hut. Zudem stellen die Vereine nicht selten Reservisten der ersten Mannschaft für den Spielbetrieb der zweiten Mannschaften ab. Die derzeitige Regelung dass die U23 wie „normale“ Vereine am Spielbetrieb teilnehmen können verkennt leider vollkommen, dass somit der (finanzielle) Druck auf die kleinen Vereine steigt und ein fairer Wettbewerb nicht mehr gegeben ist.